Wer meinen Blog verfolgt wird sich jetzt denken, was schreibt die da wieder….
Ich hatte mir einiges für 2026 vorgenommen und habe auch zwei Teile von zwölfen geschafft. Diese zwei Teile haben jedoch sehr viel Kraft und Nerven gekostet.
Was sind nun diese zwei Teile, die mehrere Monate alles andere in den Schatten gestellt haben?
Ein Teil war das Thema Ponys.
Anfang Februar mussten wir unsere Dotty einschläfern. Wir wussten seit August 2025, dass dieser Tag immer näher rückt und dementsprechend waren wir nicht ganz unvorbereitet
Im Dezember verschlechterte sich ihr Zustand, so dass wir in die Klinik zur Untersuchung fuhren. Dort bestätigte sich, dass ihre Luftröhre noch schmaler geworden war und beim Schlucken die Speiseröhre nun die Luftröhre eindrückte. Zu diesem Zeitpunkt musste Dotty beim Fressen öfter husten und war auch sehr langsam beim Fressen und auch in ihrer gesamten Bewegung. Da wir ihren Kumpel Bommel mit der gleichen Diagnose vor ein paar Jahren erlösen mussten, wussten wir, jetzt könnte es jederzeit sein, dass sie die kollabierte Luftröhre durch Husten nicht mehr aufbekommt.
Es war kurz vor Weihnachten. Die Tierärztin wollte Dotty „noch nicht“ erlösen und schickte uns mit Cortison weg. Dotty ging es für die Dauer, in der sie Medikamente bekam, relativ gut. Jedoch mussten wir die wieder absetzen, damit nicht noch eine Hufrehe dazu kommt. Nach dem Absetzen konnte man dabei zu sehen, wie das Husten wieder mehr wurde, sie langsamer fraß, sich nur noch auf dem Paddock in eine Ecke stellte und auch sehr langsam über den Hof ging.
Nun rückte der Tag näher und wir durften wieder die Erfahrung machen, ein Tierarzt erinnert sich dann nicht mehr daran, dass er das Tier erlösen wollte, wenn der Punkt da ist.
Wir haben dann mit einem Tierarzt aus einer anderen Klinik gesprochen und er sagte zu mir:
„Wenn du mir sagst, der Zeitpunkt ist da, glaube ich dir das. Du kennst dein Pony lange genug und ich weiß, dass diese Entscheidung euch nicht leicht fällt. Wenn ihr so weit seit, sagst du mir Bescheid“.
Nach dem Telefonat ging dann die Planung los. Meine Sorge um Juicy war sehr groß, dass ich meine „Freundin“ in die falschen Hände geben könnte und sie zum Wanderpokal wird.
Ich hatte schon im Januar beim Gut Aiderbichl angefragt, ob Juicy dorthin könnte. Ich bekam Ende Januar die Mail
„Juicy darf gut Aiderbichler werden“.
Nun hieß es, Termine mit der Tierklinik, Gut Aiderbichl und der Tierbestattung zu organisieren.
Parallel hatte ich Hermine als Intensiv-Pflegepatient auch noch zu managen, dies ist ein Thema, welches einen extra Beitrag bekommt.
Wie es weiter ging, schildere ich in einem neuen Beitrag.